Über uns und unsere Hunde

 

Unsere Liebe zu den Schnauzern begann 1992 mit dem Kauf unseres Mittelschnauzers "Andy vom Moorgrund". Mit ihm besuchten wir erfolgreich Ausstellungen und 3 Jahre später folgte unser Zwergschnauzer "Derry vom Monna-Eck". Da unsere Töchter sehr großes Interesse am Jugendhandling hatten, wurden Franziska und Derry ein Team. Katharina bekam bald darauf auch einen Zwerg, ihren "Aron vom Baruther Land". Die drei Rüden verstanden sich bestens und es folgten einige schöne Ausstellungsjahre.

2002 verloren wir unseren Andy durch eine Krebserkrankung und nur elf Monate später unseren Aron durch einen heimtückischen Virus. Für alle war es sehr schmerzlich, zwei liebgewordene Gefährten zu verlieren, da unsere Hunde stets Familienmitglieder sind. Sie leben mit uns im Haus, begleiten uns im Urlaub und auch im Alltag ist alles auf ein "Hundeleben" abgestimmt.

 Im Herbst 2003 sowie im Herbst 2004 zogen wieder zwei Zwergschnauzer bei uns ein, "Lord-Leon" und "Michelangelo vom Plenzenbusch". Nun hatten wir wieder ein kleines Rudel und auch Derry war froh, wieder Spielgefährten zu haben. Zu unserem "Centurio" kamen wir eher zufällig. Er war ein Sohn von Leon und stammte aus Frankreich. Eigentlich wollten wir uns den Wurf nur anschauen, aber der Kleine gefiel uns so gut, dass wir ihn einfach mitnehmen mussten. Und wir waren froh darüber. Centurio war ein absoluter Herzensbrecher und hatte seine "Großen" voll im Griff.

Im Februar 2009 wurde unser Derry krank und Anfang März mussten wir uns von ihm im Alter von 14 Jahren für immer verabschieden. Aber jeder einzelne von ihnen hat in unseren Herzen seinen festen Platz und wird immer in liebevoller Erinnerung bleiben.

Als im Sommer 2010 Centurio zum ersten Mal Papa wurde, passierte es wieder : Hals über Kopf hatten wir uns in den Kleinsten verliebt, als wir die Züchter besuchten. Drei Wochen später zog der kleine "Cooper Cattano" bei uns ein und hielt alle mit seinem quirligen und liebenswerten Wesen auf Trab.

Nun hatten wir vier Zwerge und eigentlich alle Hände voll zu tun. Aber wie es im Leben nun mal so ist, man kann nie planen. Im Juni 2012 kam bei Familie Holland in Meinholz ein Wurf von Leon zur Welt, und der kleine Rüde wurde nach einen etwas schwereren Start ins Leben Leon immer ähnlicher. Und so kam, was wieder einmal kommen musste : nach zwei "heißen Diskussionswochen" wurde "Orkan Leon" unser neues Rudelmitglied. Von den anderen Jungs wurde er sofort akzeptiert und von Cooper sogar bemuttert  : ))

Sicherlich ist es nicht immer leicht, fünf Hunde überall mit hin zu nehmen, immer das passende Urlaubsziel zu finden oder auch alltägliche Situationen wie Gassi-Gehen oder 20 Pfoten bei Matschwetter abzuwaschen, zu meistern. Aber die Freude an den Hunden, der Spaß mit ihnen und die Liebe, die man zurückbekommt, sind das allemal wert !!!

Im April 2013 wurde unser Leon krank und wir bekamen eine für uns unfaßbare Diagnose : Krebs im Rückenmark. Da es im Anfangsstadium war, beschlossen wir zu kämpfen und eine Therapie zu versuchen. Wir hatten ihn immerhin noch dreizehn (!) schöne Monate, in denen es ihm dank der Medikamente gut ging und wir dankbar für jeden einzelnen Tag waren. Aber leider war es ein Abschied auf Zeit und wir mussten unseren Sonnenschein am 16. Mai 2014 für immer gehen lassen ...

Da Leon sein Leben lang der Rudelchef war, war es nach seinem Tod in unserem Haus sehr still und unsere Jungs ziemlich durcheinander. Erst nach etwa vier Monaten hatten sie sich neu orientiert und Michelangelo war der neue "Leitwolf". In den darauffolgenden drei Jahren hatten wir wieder ein harmonisches Rudel, einige tolle Ausstellungserfolge und eine schöne Zeit mit unseren Jungs.

2017 begann für uns wieder sehr traurig. Bei Centurio hatte sich im Laufe der Zeit eine Herzerkrankung eingestellt, die sich vom Januar an drastisch verschlechterte und wir mussten uns im März von unserem kleinen "Riesenschnauzer" für immer verabschieden. Kurz darauf begann es unserem Angel schlechter zu gehen, er konnte schlecht laufen und bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass er einen schon relativ großen Tumor in der Milz hatte und überall Metastasen. Das war für uns der nächste Schock, vor allem, weil er bis kurz zuvor noch so fit war und gesund schien. Und so verloren wir auch unser "Bärchen", innerhalb von sechs Wochen den zweiten Hund. Wieder zwei liebe Familienmitglieder, die einfach nicht mehr da sind ...

Wir sind unendlich dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihnen verbringen durften.